Südverbände der JuLis steigen aus Social-Media aus (APRILSCHERZ)

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Auf ihrem neu eingerichteten „Südschienentreffen“ vor dem Bundeskongress der JuLis haben die Landesvorstände der Jungen Liberalen Bayern und der Jungen Liberalen Baden-Württemberg beschlossen, gemeinsam aus den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram auszusteigen. „Die Diskussionen dort werden immer unsachlicher und auf Datenschutz wird kein Wert gelegt. Wir haben darauf keine Lust mehr“, kommentieren die beiden Landesvorsitzenden Lukas Köhler (Bayern) und Marcel Aulila (Baden-Württemberg) die Entscheidung.

„Die Liebe, die wir in unsere Social-Media-Kanäle gesteckt haben, zahlt sich einfach nicht aus. Für junge und politisch interessierte Menschen ist es demotivierend, ständig unsachliche Diskussionen unter den Bildern, Videos und Texten führen zu müssen. Wir sind zu konsensbedürftig für dieses Umfeld“, gibt sich Köhler enttäuscht. „Die Hassspirale dreht sich immer weiter. Wir wollen kein Teil dieser Entwicklung sein.” Ein weiterer Grund sei für die JuLis Bayern der schleppende Netzausbau im Freistaat. Köhler dazu: „Ständig muss man nach Netz suchen oder sich mit langsamem Internet begnügen. Bei Infoständen und Straßenaktionen, die die Social-Media-Aktivität ersetzen sollen, gibt es diese Probleme nicht.”

Marcel Aulila Landesvorsitzender der JuLis Baden- Württemberg springt in der Kritik am Netzausbau seinem bayerischen Amtskollegen bei: „Auch in Baden-Württemberg geht der Netzausbau nur schleppend voran. Dieser Umstand wird sich in der nächsten Zeit nicht verbessern. Es gibt Orte, in denen man die Menschen mit sozialen Medien nicht erreichen kann, da sie im digitalen Niemandsland liegen.” Für Aulila ist noch ein weiterer Grund ausschlaggebend: „Vor allem Facebook, aber auch Twitter und Instagram haben erhebliche Probleme mit dem Datenschutz. Daher ist es für uns nur konsequent als liberale Jugendorganisation hier auszusteigen.“
Die JuLis wollen damit einen Trend zur Entschleunigung des politischen Prozesses setzen. „Täglich wird man mit Nachrichten und Bildern überflutet. Wichtige Informationen gehen dabei zunehmend verloren. Wenn wir junge politisch Interessierte erreichen wollen, müssen wir zu außergewöhnlichen Methoden greifen”, sind sich die beiden Landesvorsitzenden einig. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das direkte Gespräch am wirkungsvollsten sei. „Politik braucht Gesichter und versteckt sich nicht hinter inszenierten Bildern und bunten Grafiken.”

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