Schüler sind keine Versuchskaninchen

Die Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen und Liberalen Schüler Baden-Württembergs fordern in einer gemeinsamen Erklärung mehr Klarheit und ein Inklusionskonzept

Stuttgart – Der Landesvorsitzende Marcel Aulila stellt anlässlich des Schulstarts fest: „Bildungspolitik in Baden-Württemberg ist weiterhin ein Feld für grün-rote Experimente auf Kosten der Schülerinnen und Schüler. Das Gutachten zur Gemeinschaftsschule zeigt beispielhaft, welche Probleme die Umsetzung des Konzepts mit sich bringt: Individuelle Förderung bleibt auf der Strecke und die gewünschten Mitnahmeeffekte durch leistungsstärkere Schüler bleiben auch nur reines Wunschdenken!“

Alexander Trost, Landesvorsitzender der Liberalen Schüler ergänzt hierzu: „Es geht nicht darum, jeden Einzelnen zum Abitur zu führen, sondern seine individuellen Talente hervorzuheben. Dafür brauchen wir ein mehrgliedriges Schulsystem und die Gleichbehandlung aller Schultypen!“

Trost und Aulila weiter zur Aufhebung der Sonderschulpflicht: „ Die Realität zeigt, dass es noch viel Nachholbedarf beim Thema Inklusion gibt. Die Aufhebung der Sonderschulpflicht ist ein Anfang. Langfristig muss ein tragfähiges Konzept zur Inklusion her, dass alle Schultypen einbezieht und dass förderbedürftigen Schülern entsprechende Lernbedingungen anbietet.“

Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg fordern Gleichbehandlung für alle Schultypen und setzen sich für ein Ende der ideologiebasierten Förderung einzelner Schultypen ein. Schulstandorte sollten autonom entscheiden können, welches Konzept sie bevorzugen. Inklusion kann nur gelingen, wenn alle Schülerinnen und Schüler, ob förderbedürftig oder nicht in Regelschulen zusammen lernen.

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