Nachsitzen zum Schulanfang – Die grün-rote Landesregierung hat sich ihre Versetzung ins neue Schuljahr nicht verdient

Am Montag beginnt in Baden-Württemberg das neue Schuljahr. Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg wünschen allen Schülern einen erfolgreichen Start. Der grün-roten Landesregierung müssen sie hingegen eine Rüge aussprechen.

Dazu der Landesvorsitzende, Emanuel Kollmann:

„Wir müssen der grün-roten Landesregierung ein sehr schlechtes Zeugnis ausstellen. Eine Versetzung ins neue Schuljahr hat sie sich damit nicht verdient. Offensichtlich hat die Regierung ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

Sie betreibt einen ideologisch motivierten Ausbau von Gemeinschaftsschulen, anstatt alle Schultypen gleichberechtigt zu behandeln und die Schulgemeinschaften vor Ort entscheiden zu lassen, welcher Schultyp für sie am besten geeignet ist. Die bestmögliche Erfüllung der Bedürfnisse der Schüler wird aber nur gewährleistet, wenn jede Schulform gleichermaßen politisch unterstützt wird. Eine einseitige Förderung zulasten anderer Schulformen jedoch, wie es die grün-rote Regierung aktuell betreibt, bewirkt nur das Gegenteil.“

Kollmann kritisiert insbesondere die völlig chaotische Kommunikation der Landesregierung, die Schüler, Eltern und Lehrer verunsichert und sie mit ihren Sorgen alleine lässt:

„Nach dem Desaster um die Anzahl der abzubauenden Lehrstellen, für das die Landesregierung offensichtlich immer noch keinen ausgereiften Plan hat, verschiebt sie jetzt die Fertigstellung der Bildungspläne aus Angst vor der öffentlichen Debatte immer wieder nach hinten. Die andauernden Koalitionsstreits lassen Schüler und Lehrer in völliger Unsicherheit zurück. Schüler werden unter Grün-Rot zu Versuchskaninchen, an denen eine Idee nach der anderen ausgetestet wird. Tatsächlich bräuchten sie nach Jahren der Unruhe aber erst einmal Beständigkeit und Sicherheit.“

Kollmann weiter:

„Für Gymnasien gibt es immer noch kein ausgereiftes Ganzstagesschulkonzept und man ist völlig planlos, wie mit G8/G9 umgegangen werden soll. Zudem lässt ein tragfähiges Konzept zur Inklusion weiter auf sich warten. Ein neuer „Fall Henri“ ist absehbar. Hier besteht absoluter Handlungsbedarf. Die Landesregierung muss endlich eine belastbare Rechtsgrundlage vorlegen. Die Schulen werden in diesem kommunikativen Chaos völlig alleine gelassen.“

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