Landesvorstand

        Hier stellt sich der auf dem 71. Landeskongress in Friedrichshafen gewählte Vorstand vor.

(v.l.n.r.: Pascal Teuke, Jan Olsson, Sebastian Storz, Roland Fink, Anja Milde, Tician Boschert, Valentin Abel, Marvin Ruder, Daniel Götz, Nadine Klechowitz, Eyk von Steinmetz)

Vorstand

Der Vorstand der JuLis Baden-Württemberg wurde am 4. März auf dem Landeskongress in Friedrichshafen neu gewählt. In Kürze folgen hier die Vorstellungen der einzelnen Vorstandsmitglieder.

Vorsitzender

Valentin Christian Abel

Jahrgang 1991,
Kaufmännischer Angestellter

Warum bist Du bei den JuLis?

Weil nur hier wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit Hand in Hand gehen… und die Stimmung bei den JuLis Suchtpotential in sich birgt!

Wie verbringst Du deine Freizeit?

Reisen, Kochen & Backen, Heimwerken

Aufgaben: Die einzelnen Ressorts nach besten Kräften unterstützen, die Arbeit im LaVo koordinieren, uns JuLis bei Veranstaltungen aller Art vertreten.

Herzensthemen: Wirtschaft & Finanzen, Europa

Email: abel@julis-bw.de

 

stv. Vorsitzende für Finanzen, Schatzmeister

 

Nadine Klechowitz

Jahrgang 1985,
Poduktmanagerin im technischen Service

Warum bist Du bei den JuLis?

Ein selbstbestimmtes Leben ist mir sehr wichtig. Für mich war es damals ein gutes Gefühl auszuziehen und zu merken, wie gut es ist, eigene Entscheidungen zu treffen und mich nicht bevormunden zu lassen. Nur bei den Julis habe ich die Möglichkeit für ein solches Leben einzutreten und den Menschen die Vorzüge der Freiheit näher zu bringen.

Ich will mir von einem Staat nicht vorschreiben lassen, wo ich mein Bier zu trinken habe. Ich will selbst bestimmen können, was gut für mich ist. Wenn ich in meinem Leben falsche Entscheidungen treffe, dann ist es so und ich lerne daraus. Nur so kann ich mich weiterentwickeln.

Wenn du unzufrieden bist, beklag dich ruhig darüber. Und wenn du wirklich etwas ändern willst, dann steh aber auch auf und tu etwas dafür!

Für weniger Staat und mehr selbstbestimmtes Handeln!

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Rennrad fahren, Reisen, mit Freunden treffen und natürlich mit Politik

Aufgaben: Abrechnungen und Buchhaltung, Kontakt zum RPJ, Haushaltsplanung, Fundraising und Spenden, Datenschutz

Herzensthemen: Infrastruktur, Finanzen, Datenschutz und Bildungchafts-, Finanz- und Steuerpolitik

E-Mail: klechowitz@julis-bw.de

 

stv. Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Marvin Ruder

Jahrgang 1998,
Student der Physik

Warum bist Du bei den JuLis?

Ich bin bei den JuLis, weil für mich die Freiheit des Menschen an erster Stelle steht. Eine Demokratie funktioniert in meinen Augen am besten, wenn nicht nur Vertreter des Volkes Entscheidungen treffen, sondern jeder Bürger selbst bestimmen kann, was für ihn gut ist.

Besonders bei meinen Herzensthemen, der Bildungs- und Sozialpolitik, wird man vom Staat immer mehr bevormundet, auf die Belange des Einzelnen wird kaum eingegangen.

Aber wir Menschen sind individuell, und ein liberaler Staat ist die einzige Möglichkeit, den unterschiedlichen Wünschen aller gerecht zu werden und dem Individuum ein Leben nach seinen Vorstellungen zu ermöglichen.

Deshalb kämpfe ich gemeinsam mit den JuLis für eine liberale Politik mit mehr Selbstbestimmung für jeden Bürger.

Wie verbringst Du deine Freizeit?

Hinter einem Stapel Zeitungen, im Freien oder am Computer.

Aufgaben:

  • Gesamtkoordination der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ansprechpartner für Presse- und Interviewanfragen
  • Betreuung von Social-Media-Accounts

Herzensthemen: Bildungs-, Sozial- und Sicherheitspolitik

Email: ruder@julis-bw.de

 

stv. Vorsitzender für Organisation

 

Tician Boschert

Jahrgang 1994,
Student der Politikwissenschaften und VWL

Warum bist Du bei den JuLis?

Warum hab ich meine Rechte? Was kann ich mit ihnen anfangen? Aber noch viel wichtiger, wer gibt sie mir? Bürgerrechte sind nichts Verhandelbares, darum liegt es an jedem Einzelnen sie zu schützen.

Die Julis bieten eine breite Basis um sich für seine Werte stark zu machen. Wie viele Freiheiten wir haben ist heutzutage leider nur den wenigsten bewusst. Viele geben diese zu einfach und unüberlegt aus der Hand. Das ist genau der Grund warum ich überzeugter JuLi bin und Werte wie Selbstbestimmung bei mir oberste Priorität haben.

 Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Kochen, Schwimmen und Skifahren.

Aufgaben:

Für einen reibungslosen Ablauf bei unseren Landeskongressen und LPWs sorgen.

Herzensthemen:

Europapolitik und Freiheitsthemen.

E-Mail: boschert@julis-bw.de

stv. Vorsitzender für Programmatik

 

Roland Fink

Jahrgang 1987,
Volkswirt

Warum bist Du bei den JuLis?

Weil nur bei den Julis DU im Mittelpunkt stehst

 

Wie verbringst Du Deine Freizeit?
Zocken, lesen, feiern.

Aufgaben:

Alles, was mit Inhalten zu tun hat

Herzensthemen:  Drogen- und Suchtpolitik, Grund- und Bürgerrechte, Wirtschaft & Finanzen, Europa

E-Mail: fink@julis-bw.de

Beisitzer

Beisitzer für Publikation

 

Jan Olsson

Jahrgang 1997,
Student, Zeppelin Universität Friedrichshafen


Warum bist Du bei den JuLis?
Weil ich irgendwann der Politik nicht mehr nur zuschauen wollte.
Und als liberal denkender Mensch bin ich nirgendwo besser aufgehoben als bei den JuLis.

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Feiern gehen mit Freunden, am See chillen, Sport, Politik, …aber vor allem feiern gehen mit Freunden.

Aufgaben:

Als Beisitzer für Publikation bin ich zuständig für das Mitgliedermagazin JULIETTE. Diese erscheint vier mal im Jahr. Ich kümmere mich um das Design, den Druck und dass unser Magazin gute Autoren bekommt.

Herzensthemen: 

Ich kenne mich hauptsächlich in der Außenpolitik gut aus. Aber viele andere Fachbereiche wie die Drogenpolitik oder wirtschaftliche Themen interessieren mich ebenso.

E-Mail: olsson@julis-bw.de

Beisitzer für Internet

 

Daniel Götz

Jahrgang 1991,
M.Sc. Student, Informatik

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

In meiner Freizeit lese ich gerne; treffe mich mit Freunden; schaue mir US-TV Serien an; engagiere mich bei den JuLis :-); lese, oder beschäftige mich mit politischen, wirtschaftlichen und technischen Themen.

Aufgaben: Homepage und so gut wie alles mit Technik 😉

Herzensthemen: Netzpolitik, Bürgerrechte, Europa, Drogen- und Suchtpolitik

E-Mail: goetz@julis-bw.de

 

Beisitzerin

 

Anja Milde

Jahrgang 1990,
Studentin, VWL, Uni Heidelberg

Warum bist Du bei den JuLis?

Liberal zu sein ist für mich ein Synonym für Toleranz und Respekt vor der Individualität eines jeden Einzelnen. Ich setze mich gerne dafür ein, dass jeder frei seinen eigenen Charakter ausleben kann, ohne dafür von anderen verurteilt zu werden. Durch diesen für mich immens wichtigen Wert wurde mir im Laufe der Jahre bewusst, dass die Liberalen eine meiner wichtigsten Grundüberzeugungen widerspiegeln, deshalb bin ich seit September 2013 bei den JuLis aktiv.
Bei den JuLis erweitert man außerdem seinen eigenen Horizont durch viele verschiedene Lebensentwürfe, spannende Diskussionen und sehr viele äußerst interessante Menschen, auf die man trifft.

Wie verbringst Du deine Freizeit?

Mit Freunden, Reisen, Finanzen, Politik, diskutieren, studieren.

Aufgaben:  Als Beisitzerin für Programmatik arbeite ich mit den Mitgliedern und den jeweiligen Leitern in Baden-Württemberg gemeinsam an der Neupositionierung der Landesarbeitskreise (LAKs). Außerdem bin ich für die inhaltliche Ausarbeitung der LPWs (Landes-programmatische Wochenenden) verantwortlich. Ich bin direkte Ansprechpartnerin für jedes einfache Mitglied, die Kreis- und Bezirksverbände im Land zu allen Fragen rund um die Programmatik.

Herzensthemen: Meine wunderschöne Heimatstadt Heidelberg, Finanzpolitik & Wirtschaft, Chancengerechtigkeit, gesundheitliche Aufklärung/ Drogenpolitik/ Verbraucherschutz, Organspende. Programmatik und Inhalte im allgemeinen und jeden JuLi im Ländle dafür zu begeistern!

Email: milde@julis-bw.de

Beisitzer

Eyk von Steinmetz

Jahrgang 1989,
Unternehmensberater

Warum bist Du bei den JuLis?

Bereits in unserem Grundgesetz steht geschrieben: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […]“.
Dieses Recht ist nicht nur eine der größten Errungenschaften unserer Demokratie, sondern ein Privileg, welches es zu nutzen und zu schützen gilt. Unsere freiheitlichen Grundrechte sind ausschlaggebend dafür, dass wir unser Leben selbst gestalten und verantworten können.
Mir ist es eine Herzensangelegenheit mich für unsere Freiheitsrechte einzusetzen und, wenn immer andere Leute diese beschneiden wollen, lauthals aufzuschreien.
Damit bin ich nicht alleine! Wem seine persönliche Freiheit wichtig ist, wer nicht „bemuttert“ werden möchte und wer sich auch für die Freiheitsrechte anderer einsetzen möchte, der findet bei den JuLis Gleichgesinnte und eine Möglichkeit seine Stimme und seine Meinung zu verkünden.
Darum bin ich bei den JuLis!

Wie verbringst Du deine Freizeit??

Reisen, Kochen, Lesen, moderne Kunst (Lieblingskünstler: Paul Sietsema)

Aufgaben: Linke Hand von Nadine

Herzensthemen: Europa, Inklusion, Sozialpolitik

E-Mail: vonsteinmetz@julis-bw.de

 

Beisitzer

 

Sebastian Storz

Jahrgang 1988,
Jura Student

Warum bist Du bei den Julis? 

 Ich war schon immer liberal, denn es war mir immer egal, wie meine Mitmenschen ihr Leben führen, solange sie mich nicht daran hindern meines so zu führen, wie ich es möchte.
Wie liberal ich ich tatsächlich bin, merkte ich aber erst im Jurastudium. Ich erinnere mich daran, wie wir in einer Grundrechtsvorlesung im Rahmen des Art. 2 GG über das Thema „Ausbruch aus dem Gefängnis“ gesprochen haben. Ein solcher Ausbruch ist nicht strafbar. Die zentrale Erklärung dafür lässt sich recht schnell zusammenfassen: Das Bedürfnis nach Freiheit und Eigenverantwortung ist ein derart zentraler Bestandteil jedes Menschen, dass man es unmöglich bestrafen darf, wenn jemand nach diesem Bedürfnis handelt.

Ich habe das Glück in einer Zeit geboren zu sein, in der unser Land zu einem der freiheitlichsten der Welt gehört. Liberale haben dafür gestritten und gekämpft, sind für die Freiheit des Individuums eingesperrt worden und sind dafür gestorben. Ohne die Liberalen wäre dieses Land ein anderes.
Aber einerseits ist dieser Weg noch lange nicht zu Ende. Man denke an die Homo-Ehe oder Eingriffe in die Vertragsautonomie. Und andererseits kann man zunehmend Bestrebungen wahrnehmen, die Freiheit politisch einzuschränken. Forderungen nach mehr Videoüberwachung, höheren Steuer- und Sozialabgaben oder „dem Volkswillen“ finden zunehmend Gehör und Anschluss in unserer Gesellschaft

Die Freiheit muss jeden Tag wieder verteidigt werden. Darum bin ich bei den JuLis

Wie Verbringst Du deine Freizeit? 

Neben dem Engagement in unterschiedlichen liberalen Bereichen, verbringe ich meine Freizeit mit Freunden, höre Musik und lese. Im Winter gehe ich gerne in die Berge zum Ski fahren. Außerdem bin ich professioneller Seriengucker und zocke auch mal ganz gerne im Internet.

Aufgabe:  Ich kümmere mich bei den JuLis BW vor allem um den Social Media Auftritt.

Herzensthemen: Innen- und Rechtspolitik sowie allgemeine Freiheitsthemen.

E-Mail: storz@julis-bw.de

Beisitzer

 

Pascal Teuke

Jahrgang 1996,
Zurzeit noch Schreinerlehrling, danach dualer Student 

Warum bist Du bei den JuLis?

Ich bin bei den JuLis, weil Freiheit ein wichtiges Gut ist, das nur durch Mündigkeit wirklich ausgekostet werden kann. Auch im jungen Alter sollte man mehr über Sachen nachdenken als ‚Alles sollte so bleiben, wie es ist‘ und ‚Alles muss geändert werden!‘

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Ich verbringe meine Freizeit viel zu viel mit Overwatch und League Of Legends, ansonsten mache ich noch sehr gerne Musik.

Aufgaben: Ich bin Beisitzer für Organisation, im Land Baden-Württemberg wie im Kreis Stuttgart.

Herzensthemen: Mein Herzensthema ist eindeutig das Handwerk. Ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft, von dem viele junge Leute sich leider abwenden. Ich erörtere das Thema bereits eine Weile und möchte es auch in einem eigens dafür geplanten LAK ansprechen.

Email: teuke@julis-bw.de

Ombudsperson

Was ist eigentlich ein Ombudsperson?

Die Ombudsperson ist einerseits die „wandelnde Beschlusslagenkontrolle“. Wie die Kassenprüfer die Finanzen überprüfen, schaut die Ombudsperson nach, ob und wie die Beschlüsse, die der Landeskongress gefällt hat vom Vorstand in seiner Arbeit, z.B. in Aktionen, Pressearbeit oder Antragsdebatten umgesetzt werden. Dazu legt sie jedem Landeskongress eine schriftliche Übersicht vor.

Außerdem ist die Ombudsperson euer neutraler und direkter Ansprechpartner für Streitfragen im Verband. So könnt ihr euch jederzeit vertraulich an mich als Ombudsperson wenden, wenn Ihr Probleme im Verband seht und bereden wollt oder wenn Ihr Anliegen habt, die ihr aus bestimmten Gründen eben nicht persönlich anbringen oder an die große Glocke hängen wollt.

Selbstverständlich stehe ich euch auch für sonstige Fragen im Verband zur Verfügung und helfe Euch weiter.

Ihr könnt mich also jederzeit ansprechen, sei es auf JuLi-Veranstaltungen, per Email (matzenbach@julis-bw.de) oder auch bei facebook, gerne rufe ich Euch auch zurück, wenn Ihr mir Eure Telefonnummer zukommen lasst.

Jasmin Matzenbach

E-Mail: matzenbach@julis-bw.de

 

One Comment

  1. Zur Kenntnisnahme an die JuLis in BaWü
    (und der höflichen Bitte um eine Stellingnahme)

    Helmut Röhm                                                     Karlsruhe, 16.05.2017
    Hinterm Zaun 16
    76228 Karlsruhe
    (Gymnasiallehrer i.R. – FDP Mitglied)
     
    An den Landesvorsitzenden der FDP
     
                                          Sehr geehrter Herr Theurer,
     
    eines der wichtigsten Themen im anstehenden Bundestagswahlkampf ist für die FDP bekanntlich die Bildungspolitik.
     
    Ich gestatte mir, – als Anregung gedacht – Ihnen meine Gedanken dazu mitzuteilen.
     
    A.) Zur Zeit dominiert in den meisten Bundesländern in den Schulen und zwar  in zunehmendem Maße die dem Egalität‘- Gedanken der linken Parteien um jeden Preis verpflichtete Pädagogik der „Schülerselbstbeschulung“ ; verwirklicht in der in der Nachfolge zur gescheiterten Gesamtschule neu konzipierten Gemeinschaftsschule insbesondere in Baden-Württemberg.
     
    Diese Abkehr von der bewährten Pädagogik unseres vielgliedrigen Schulsystems, das die Grundlage für unsere überaus erfolgreiche „technische , wirtschaftliche Situation“ – unseren Wohlstand bisher bildet, und als Folge die Einführung einer bislang ungeprüften – von erfahrenen Pädagogen in höchstem Maße in Frage gestellten – „neuen Pädagogik“ ist unverantwortlich und bedeutet eine große Gefahr für das Bildungsniveau und damit für die technische, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, den Wohlstand unseres Landes.
     
    Äußerst bemerkenswert , ja höchst bedenklich ist die geistige Basis, auf die sich die Pädagogik für die Gemeinschaftsschule gründet. Danach gilt es als tendenziell autoritär und repressiv, wenn Schule Kinder in Klassengemeinschaften zusammenfasst und ihnen abverlangt, sich in die gemeinsame Kultur lernend hineinzufinden und obendrein dem archaischen Frontalunterricht ausgesetzt zu sein. Stattdessen redet man von “Selbstentfaltung“, als sei das Kind ein Pflänzchen, das sich in guter Umgebung von selbst entwickelt. Entsprechend schafft man in Baden-Württemberg bislang zumindest in den Gemeinschaftsschulen den Klassenunterricht ab, vereinzelt die Kinder an isolierten Arbeitsplätzen und nennt dies „selbstgesteuertes Lernen“. Das ist schlicht gegen alle Erkenntnisse von Humanwissenschaften und Entwicklungs-Psychologie: Der Mensch lernt nur mit und von anderen.
    In der neuen Schulart wird der Lehrer zum “Lernbegleiter“, der Schüler hat weitgehende Freiheiten bezüglich eigener Tätigkeit , Stoffauswahl, Lernmittel , auf Leistungskontrollen sprich „Klassenarbeiten“ wird verzichtet , der Schüler bekommt keine Zeugnisnoten, wird nie “Sitzenbleiber“, die Eltern bekommen ausführliche Berichte über „Lernfortschritte“.

    All dies mag aus Schüler- und Elternsicht höchst erfreulich erscheinen. Die ernsthafte Frage allerdings bleibt: Was lernt der Schüler mit der „neuen Pädagogik“ in dieser Gemeinschaftsschule wirklich ?
    Erfahrene Pädagogen sind bei dieser Frage mehr als skeptisch!

    Bis zur Klärung dieser Frage durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen ist die Einführung dieser Pädagogik und damit insbesondere auch der Ausbau der Gemeinschaftsschule unverantwortlich.

    Ich fände ich es äußerst wichtig, wenn die FDP diese Klärung in aller Öffentlichkeit eindrucksvoll einfordern würde; zumal insbesondere alle Skeptiker und die durch die Anforderungen dieser Pädagogik sehr belasteten Lehrer sicherlich beeindruckt sein werden !

    B.) M.A.n. ist der wichtigste Punkt beim Thema Bildungspolitik : „Verbesserung des Unterrichts durch bewährte Pädagogik ( inclusive des dringlichen Einbezugs der Informationstechnologie !)und die Aufwertung aller Schularten unseres  bewährten vielgliedrigen Schulsystems“.

    Zur Zeit herrscht in den Köpfen der allermeisten Eltern ja immer noch die überkommene Vorstellung : “Nur das Abitur und danach das Studium garantieren für die Zukunft unserer Kinder gutes Einkommen, sozialer Aufstieg, ein glückliches Leben.“

    Angesichts der dadurch erzeugten steil ansteigenden Tendenz bei der Berufswahl : “Weg vom Handwerk, der Wirtschaft, der Industrie, den sozialen Tätigkeiten und hin zum “Abitur für alle“ ist es kein Wunder, dass sich ein folgenschwerer Bewerbermangel in nahezu allen beruflichen Feldern und sich für die Universitäten durch die Unzahl überforderter Studenten drastische Senkung ihres Ausbildunsniveaus zwangsweise ergibt.

    Dieses Denken muss demnach unbedingt verändert werden. Die FDP wäre m.A.n. daher gut beraten, intensiv für die Aufwertung der Realschule und der Hauptschule in der Öffentlichkeit zu werben.

    Im Verbund mit Handwerk, Wirtschaft und Industrie  muss aufgezeigt werden, dass „Handwerk und Tätigkeit in der Industrie , im sozialem Bereich goldenen Boden haben“ und dass die Tätigkeit in diesen Bereichen nicht geringeres Ansehen verdient als die akademische Laufbahn, die -falls  gewünscht – angesichts der bewährten Durchlässigkeit unseres Schulsystems in jedem Fall erreichbar ist.
     
                                                       Sehr geehrte Herr Theurer,

    ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen “ nicht unnötigerweise  allzuviel kostbare Zeit geraubt habe!“

    Ich grüße Sie und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem großen Engagement für  die FDP und damit verbunden für eine gute Zukunft unserer Gesellschaft, in der jedermann nicht vom Staat gegängelt, stattdessen im Notfall unterstützt wird und/aber eigeninitiativ frei leben kann.

                                                            Helmut Röhm
     
     
     

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