Bildungsvielfalt statt Bildungsideologie

Tuttlingen – Zu der erneut aufkommenden Diskussion um die Einführung eines reinen Einsäulen-Schulsystems erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Marcel Aulila (24 aus Spaichingen): „Für uns JuLis ist die Bildung, gerade in einem Innovationsland wie Baden-Württemberg, der wichtigsten Bestandteil einer freien und modernen Gesellschaft. Die Diskussion um die Schulform muss daher unbedingt frei von ideologischen Zwängen geführt werden. Hierzu zählt auch eine einseitige finanzielle Bevorzugung einzelner Schulformen.

Stattdessen wollen wir einen fairen Wettbewerb der Schulformen untereinander. Jeder junge Mensch muss die Chance haben sich auf seinen eigenen Weg vorzubereiten und das Gymnasium ist genauso wie die Gemeinschaftsschule ein Teil davon.“

Aulila weiter: „Hierzu fordern wir die Einführung eines Bildungsgutscheinsystems. Dabei wird das Geld nicht auf die Schulen, sondern an die Schülerinnen und Schüler in Form eines Bildungsgutscheines verteilt. Denn nur so wird eine wirkliche Gleichberechtigung erreicht, da jeder Schüler mit demselben Finanzierungspaket ausgestattet wird und am Ende die Menschen vor Ort entscheiden, welches Angebot für sie am besten ist.“

Der Landesvorsitzende der JuLis  abschließend: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind in ihren Fähigkeiten und Vorlieben unterschiedlich. Für uns ist daher ein vielfältiges  Angebot für die beste Bildung Voraussetzung. Eine ideologisch geführte Diskussion auf dem Rücken der Schüler, Lehrer und Eltern ist absolut fehl am Platz.“

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